Zuversicht ist bereits da

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang       Foto © -ape-/photocase

Chögyam Trungpa

Wenn wir Zuversicht entwickeln, ist es ähnlich, als ob wir der Sonne beim Aufgehen zuschauen. Zuerst wirkt sie schwach und kraftlos, und man fragt sich, ob sie es wohl schaffen wird. Dann strahlt und strahlt sie.

Zuversicht hat nichts mit Arroganz oder Stolz zu tun. Es ist ein natürlicher, sich entfaltender Prozess.

Es geht nicht darum, ob man Zuversicht benötigt oder nicht. Sie ist einfach da. Tatsächlich brauchen wir Zuversicht im Grunde nicht zu entwickeln. Es ist eher so, dass wir die Zuversicht, die bereits da ist, einfach anerkennen können.

Dieser Text entstammt dem "Ocean of Dharma"-Newsletter. Er wurde zusammengestellt von Carolyn Rose Gimian aus "Unconditional Confidence", Seite 94, in "Smile at Fear: Awakening the True Heart of Bravery". Die deutsche Ausgabe dieses Buches ist vor kurzem unter dem Titel "Der Angst ein Lächeln schenken" im Windpferd-Verlag erschienen. Übersetzung: Dirk Henn.

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Nähere Details können Sie der Creative Commons Lizenz entnehmen, der dieser Beitrag unterliegt. Urheber: Chögyam Trungpa

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