Sich selbst verschenken

Wie Geben alles verändert

Traumblume – von mir für dich

Von mir für dich       Foto © riot jane/flickr

Jonathan Mead

Meist denken wir, dass unser Erfolg davon abhängt, dass wir uns selbst in den Mittelpunkt stellen. Aber das stimmt einfach nicht.

Jeder erfolgreiche Mensch weiß, dass Erfolg davon abhängt, wie viel Wert man anderen beimißt.

Doch oft vergessen wir das einfach.

Genauso läuft es mit unserem Streben nach Glück. Wenn ich mich übermäßig auf meine Ziele und meine Gefühle und meine Begierden fokussiere, werde ich oft traurig. Wenn ich meinen Fokus auf mich lege, liegt es nur zu nahe zu denken, alles drehe sich um mich. Aber das tut es nicht. Und wenn ich so auf mich selbst konzentriert bin, fühle ich mich wahnsinnig schnell von anderen angegriffen.

Mögen die Götter auf uns herabschauen und lächeln

Schneelächeln

In der Welt       Foto © riot jane/flickr

Dirk Henn

Jetzt mochte ich nicht mehr.

Zwei Wochen lang bereitete es mir Mühe, diese Website zu machen.
Andauernd gilt es zu übersetzen, aus Gedankenfragmenten neue Texte zu formen, E-Mails zu beantworten, Perspektiven zu entfalten und Kontakte zu knüpfen.

Eines Morgens dann habe ich einfach alles liegen lassen. Bin raus in die Morgensonne und habe nach langer Zeit zum ersten Mal wieder dieses sommerliche Leben um mich herum gespürt. An dem Tag habe ich nichts mehr angerührt und es auch ansonsten ruhig angehen lassen. Und dann ging es weiter. Mit neuer Energie.

Dem Steinbutt mit Demut begegnen

Gaumenfreuden mit Meeresfreunden

Gaumenfreuden mit Meeresfreunden       Foto © arimoore/flickr.com

Ben Kindler
Den Weg nachhaltigen Lebens einzuschlagen, ist keinesfalls immer leicht.
Anbei der Erfahrungsbericht eines Spitzenkochs, der keine halben Sachen mehr macht. Es wird sehr deutlich, worum es geht. Aber auch, welchen Schwierigkeiten wir uns stellen müssen, wenn wir für das einstehen, das uns wichtig ist.

 

Ich bin Koch, seit gut 10 Jahren.
Ich bin direkt in die Sternegastronomie eingestiegen, habe erkannt, dass Kochen mich erfüllt. Ich machte mir keine großen Gedanken und bin auf der Karierreleiter stetig nach oben gestiegen.

Liebe das Leben, nicht den Krempel

Manchmal werden die Dinge sehr groß, zu groß...

Wenn die Dinge zu groß werden       Foto © riot jane/flickr

Leo Babauta

Wir sind scharf auf Dinge – sie zu kaufen, sie zu erwerben, sie zu besitzen, sie zu sammeln.

Laßt uns doch lieber das Leben lieben.

Unsere Fixiertheit auf Dinge ist ungesund geworden. Wenn wir in unserem Leben Leere verspüren, kaufen wir Dinge. Wenn wir Schwierigkeiten haben, kaufen wir Dinge. Und diese Dinge sind immer teurer geworden, größer, glanzvoller ... maßloser.
Diese Materialbessenheit führt dazu, dass wir eine Menge besitzen, unsere Dingwelten entwickeln sich zu einem wahren Wirrwarr ... und doch verleiht dieses Zeugs unseren Leben keine Bedeutung.

Zu treuer Hand nachhalten

Was ist Nachhaltigkeit? Annäherung an einen zentralen Begriff.

Blick zurück nach vorn

Weitsicht       Foto © Heartbeatbox/photocase

Uwe Pörksen

"Ein Halt, den man nach oder außer andern hat, und woran man sich hält, wenn alles andere nicht mehr hält."

Das Wort sustainable ist anscheinend eine Neuschöpfung der 70er Jahre, vermutlich des Club of Rome. In dem Zukunfts-Szenario ‘Grenzen des Wachstums’ von 1972 taucht es auf. Man sei auf der Suche nach einem Modell, heißt es da, welches für ein Weltsystem stehe, das zwei Beschaffenheiten haben solle:
„That is 1. sustainable without sudden and uncontrollable collapse; and 2. capable of satisfying the basic material requirements of all of its people“.
Ein Modell und System, haltbar ohne plötzlichen und unkontrollierbaren Kollaps und fähig, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu sichern – sustainable ist in diesem Moment noch ein Kunstwort.

Sachte und beharrlich

Über die Macht des Allmählichen

Tropfen für Tropfen in eine neue Welt

Tropfen für Tropfen       Foto © Steve took it/flickr

Ian Newby-Clark

Es gibt keine schnelle Lösungen. Dein Leben zu ändern braucht Zeit.

Wenn du tagein tagaus an etwas arbeitest, kannst du starke positive Veränderungen deines Lebens bewirken. Doch wenn du nicht dranbleibst, mögen die Ergebnisse enttäuschend sein. Noch so viele "Blitzlösungen", "Crashkurse" oder "Kurzdiäten" können Dir nicht die Ergebnisse bescheren, die in der Macht des Allmählichen liegen.

Ich schlage ein Experiment vor: Lass einen Wasserhahn tropfen – so wenig wie möglich, sodass er vielleicht nur zwei Tropfen pro Minute verliert.

Das eigene Revier

Von der Kraft des Regionalen

Mit dem Hund im Handumdrehen ums Revier

Blick zurück nach vorn       Foto © Judywie/photocase

Dirk Henn

Ich habe mit meinem Hund eine Runde ums Haus gedreht.
Seltsam, nicht wahr? Erwachsene Menschen, die mehrmals am Tag in Begleitung eines Hundes mehr oder weniger große Kreise um ihren Wohnort ziehen, waren mir, ehrlich gesagt, bislang suspekt.

Mehr und mehr ertappe ich mich nun allerdings dabei, dass es mir Freude bereitet.
Wir untersuchen jeden Winkel unserer Wege auf seinen Geruch, auf Spuren danach, wer diesen Ort in der Zwischenzeit aufgesucht haben mag, auf Geschichten, die sich vielleicht auch nur für kurze Zeit in die Landschaft eingegraben haben, bevor sie von Wind und Wetter davongetragen werden.

Standardeinstellungen moderner Lebenswelten

Segnung der Elektrizität

Segen der Elektrizität       Foto © riot jane/flickr

Yu Aiquin

“Standardeinstellungen” bezeichnen in der Informatik die grundlegende Art, in der ein Computersystem eingerichtet wurde. Sie gelten, solange man sich nicht entscheidet, spezifische Veränderungen vorzunehmen. Übertragen auf unsere täglichen Leben könnte man sagen, dass fließendes Wasser, Toiletten mit Wasserspülung, elektrisches Licht, Gasherde und Telefone allesamt Teil unserer eigenen Standardeinstellungen sind.

Innere Umwelt

Versuch einer ökologischen Spiritualität

Christian Felber

Selbst drei Prozent Wirtschaftswachstum werden allmählich fad, das wahre Fieber verlagert sich auf die Börsen und ins Internet, dort liegt die Zukunft und der Profit. Doch während wir gebannt auf den Bildschirm starren, entgeht uns nicht nur, was „draußen“ vor sich geht, sondern auch, was sich in uns drinnen abspielt.

Schade, weil: Umweltschutz beginnt im Herzen.

3,6 Millionen Ventilkappen

Chris Jordan

3 Meter x 7,6 Meter in fünf vertikalen Panelen

Zeigt 3,6 Millionen Ventilkappen von Autoreifen.
Eine für jedes Fahrzeug, das 2006 in Deutschland neu zugelassen wurde.


 

Inhalt abgleichen

Back to top