Dirk Henn

Der Geldbörsenfreund

Federleicht

Federleicht       Foto © suze/photocase

Dirk Henn

Wir verbringen eine Menge Zeit damit, Dinge zu kaufen und geben dabei viel Geld aus. Das ist einer der Hauptgründe, warum wir so viel arbeiten: Damit wir uns all die Dinge auch leisten können.

Konsum übt einen gleich dreifachen Druck aus: Auf unser Leben, auf unser Portemonnaie und auf die Gesundheit unseres Planeten Erde.

Der wirkungsvollste Weg, diesen Stress zu reduzieren, besteht darin, einfach weniger zu kaufen.

Lebendige Erfahrbarkeit

Briefwelten

Briefwelten

Dirk Henn

Ich habe einen Brief bekommen.
Vor einigen Jahren noch hätte ich wohl kaum darüber geschrieben. Doch mittlerweile ist das etwas Besonderes, etwas Seltenes – und etwas sehr Schönes.

Er ist etwas Wirkliches. Er ist da. So wie das Messer, das neben meinem Frühstücksbrettchen liegt; wie der Schuh, dessen lange Schnürsenkel sich neben der Eingangstür durch den zotteligen Teppich winden; wie die erste Morgenluft, die mir beim Öffnen der Terrassentür entgegenweht; wie der Mondschein, der mich durch das Küchenfenster auf meinem Weg ins Bett begleitet.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Montagabend in Freiburg

Montagabend in Freiburg       Foto © agfreiburg/photocase

Dirk Henn

Mich beschäftigt sehr die ungeheure Katastrophe, die seit dem Wochenende in Japan wütet. Daher meine Bitte: Geh am nächsten Montag auf eine der Mahnwachen gegen Atomanlagen! Auch in deiner Nähe wird es eine geben.

Derzeit gibt es einen kleinen Spielraum, ähnliche Katastrophen in unserem Land dauerhaft zu verhindern. Es ist denkbar, dass wir, wie schon lange von vielen angedacht, aus der Atomkraft aussteigen. Ganz und gar und ziemlich bald.

Wie es weitergeht

Dirk Henn

Und was, wenn unsere Angst zu groß wird? Wenn wir nicht mehr sehen, wie es im Guten weitergehen kann. Wenn wir keinen Weg, schon gar keinen Ausweg mehr vor uns sehen. Verloren im Hochnebel unserer Befürchtungen. Was dann?

Normalerweise baue ich mir dann Wege. Sage mir, dass es so oder so weitergehen soll. Doch oft funktioniert auch das nicht mehr. Das trägt dann nicht mehr.
Das mag auf der Arbeit sein, in meinem eingeschliffenen Alltag oder im Leben mit Menschen, die mich schon seit einiger Zeit begleiten. Oftmals befällt mich dann eine Müdigkeit, eine Lähmung, hinter der sich Angst verbirgt.

Wie aber finden wir dann ins Handeln?

Welche Wege?

Dirk Henn

Seit knapp zwei Jahren veröffentlich ich nun schon die 52 Wege. In den letzten Wochen indes bin ich ein wenig faul geworden. Seit einigen Wochen findet ihr vor allem Übersetzungen meiner beiden Lieblingsautoren. Da wäre mehr möglich…

Und da habe ich mich gefragt, welche Wege euch wohl beschäftigen und interessieren.
Gibt es Themen, die euch besonders am Herzen liegen und über die ich in Zukunft einmal berichten sollte? Welche wunderbaren Wege sind der Rede wert?

Vom Wert des Zuhörens

Ganz Ohr

Ganz Ohr       Foto © Franziska Fiolka/photocase

Dirk Henn

Eigentlich bin ich es gewohnt, sogleich etwas zu tun. Zu antworten, Vorschläge zu unterbreiten, etwas zu besorgen, einen Plan zu machen, die Dinge in die Hand zu nehmen. Doch wenn ich wirklich hier sein will, geht das nicht. Oft verschwindet die Welt, so wie sie ist, genau in diesem schnellen Tun.

Was aber braucht es, um im Tun in Kontakt zu sein?
Als ich in der vergangenen Woche Leos Artikel "In diesem Moment" übersetzt habe, hat mich erstaunt, wie sehr es ihm darum geht, zuzuschauen.

Wege aus der Mutlosigkeit

Erntezeit

Erntezeit       Foto © view7/photocase

Dirk Henn

Es ist nicht einfach, jede Woche einen neuen Weg aufzuzeigen. Einen gangbaren, nah an dem, was wir tagtäglich erfahren. Besonders wenn ich traurig gestimmt bin, kann es mir passieren, dass ich mich von den Ereignissen rund um mich herum überwältigen lasse. Und dann passiertʼs: In diesem Moment trage ich meine Mutlosigkeit in die Welt. Vor allem aber sehe ich dann keine neuen Wege. Und so ist es mir in der letzten Woche zum ersten Mal passiert, dass ich einen Artikel veröffentlicht habe, der tatsächlich keinen Weg aufzeigt. Nunja, ich nehme es gelassen. Wenn ich einen Weg gehe ist es unvermeidlich, dass ich hier und da auch mal danebentrete.

Was aber, so frage ich mich, hilft mir, aus der Mutlosigkeit herauszufinden, um mich dann wieder neuen Wegen zuwenden zu können?

Wider besseres Wissen

Schluss mit dem CO2-Ausstoß

© beck/ews

Dirk Henn

Dunkle Zeiten für den Klimaschutz. Könnten wir im Namen unseres Landes die Stimme erheben, müssten wir den Ausnahmezustand erklären.

Mit dem nun beschlossenen Energiekonzept der Bundesregierung können wir nun noch jahrelang und unverblümt weiter wursteln wie gewohnt, auf Kosten der Substanz und ohne jeden Bezug zum ganzen Ausmaß des globalen Wandels, der sich gerade vollzieht. Das verbaut für Jahre viele der Wege, um die es hier auf dieser Website geht. Das stimmt mich traurig.

Einfache Vergnügungen

Der Sommer naht und damit die Urlaubszeit. Wo geht´s hin?

In die Ferne schauen – auf Juist

In die Nähe oder in die Ferne schauen?   Foto © Dirk Henn

Dirk Henn

Im Grunde ist es ganz einfach: Nah soll es sein, wirklich nachhaltig und ein Ort, an dem ich ohne Sorge sein kann. Doch wie wird daraus ein Urlaub?

Als ersten Anhaltspunkt habe ich mich an den Verbänden und Zusammenschlüssen orientiert, die sich einem nachhaltigen Tourismus verschrieben haben. Die Angebote von Viabono waren mir jedoch zu teuer. Das Forum Anders Reisen hat einige sehr gelungene Reisen, aber auch so sehr viel Fernreiseangebote – da wird es dann am Ende nie was mit der Nachhaltigkeit. Ö-plus hat in der Schweiz einiges zu bieten, doch die Blaue Schwalbe, habe ich dann für mich entschieden, ist das entschiedenste und wärmste der touristischen Qualitätssiegel. Nun ja, aber im ersten Anlauf war nichts dabei, was ich derzeit bezahlen kann,

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